Die FERRMED Standards
Die FERRMED standards, die wir beabschtigen herzustellen, sind die folgenden:

 

  • Retikulares und polyzentrisches Schienennetz mit hohem sozio-ökonomischen und intermodalem Einfluss. Dabei werden drei Hauptachsen in Richtung Nord-Süd, sowie drei Achsen in Richtung Ost-West festgelegt.
  • Die Hauptverzweigungen der Großen Achsen müssen wie folgt angeglichen werden:
    Konventionelle Linien komplett zweigleisig, elektrifiziert (empfohlene Spannung:: 25.000 V) und vorzugsweise oder ausschließlich für den allgemeinen Warenverkehr bestimmt. Die Linien müssen in der Lage sein, Züge mit einer Traglast von 22,5-25 t pro Zugachse aufzunehmen.
    Parallele Hochgeschwindigkeitslinien mit vorzugsweise oder ausschließlichem Gebrauch für den Transport von Passagieren oder leichten Waren und adequater Anbindung an das Flughafen-Netzwerk.
  • UIC Gleisweite
  • Tunnelmaße UIC C
  • Zuglängen von bis zu 1500 m und einem Gewicht von 3600 bis 5000 t
  • Maximale Steigungen von 12 mm mit Beschränkung der Rampenlänge
  • UIC C loading gauge
  • Bereitstellen eines polyvalenten, flexiblen Netzes aus intermodalen Terminals, mit einem hohen Niveau an Kapazität, Wettbewerbsfähigkeit und auf die Häfen und logistischen Hauptknotenpunkte der Großen Achsen verteilt.
  • Parkgleise und Terminals angepaßt an Zuglängen von bis zu 1500 m.
  • Gemeinsames Betriebs- und Monitoring-System für alle Hauptachsen.
  • Signalisationssystem ERTMS  in beiden Richtungen.
  • 24-stündige Bereitstellung von Zeitfenstern und Ladekapazität für den Verkehr von Güterzügen an 7 Tagen der Woche.
  • Harmonisierung der Bürokratie und der sozialen Gesetzgebung.
  • Management des Transportsystems aufgeteilt unter mehreren Betreibern (freier Markt).
  • Wettbewerbsfähige Kosten für die Nutzung der Infrastrukturen, in Betrachnahme der sozio-ökonomischen und umweltfreundlichen Vorteile der Bahn.
  • Betriebsphilosophie R+D+4i  (Research, Development, innovation, identity, incidence, infrastructures) im gesamten Schienengüterverkehrsnetz als integrativer Bestandteil der globalen Mehrwertkette.
  • Minderung der Umweltverträglichkeit des Gütervehrkehrssystems (besonders: Lärmschutz, Erschütterung, Verringerung des CO2-Ausstosses) aufgrund der Umrüstung älterer Güterwagen, Infrastrukturslösungen wenn erforderlich und die Zunahme der Schienengütervehrkehrsanteil an dem Binnentransport bis zu 30-35%.